Archiv für die Kategorie ‘Geschichte’

Kurzer Einblick in die Geschichte des Harzes

Donnerstag, 10. Mai 2007

Die Umgebung um den Harz war schon in frühgeschichtlichen Zeiten besiedelt, dies wird auch anhand von zahlreichen Fundstellen bestätigt. Im 9. Jahrhundert wurde das Gebiet zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt, vom Kaiser Ludwig der Fromme. Doch die Besiedlung des Harzes selber begann erst im 10. Jahrhundert. Die meisten Orte, die in dieser Zeit gegründet waren enthalten in ihren Namen die Silbe- rode. Die ersten Siedler waren die Sachsen, deren Könige das Gebiet ursprünglich als Jagdrevier nutzten. Gleichzeitig wurden Handelsstraßen kreuz und quer der Harz gebaut, die verschiedene Königshöfe miteinander verbanden. Die ersten Siedler sammelten sich um kleine, wirtschaftlich nutzbare Flächen und beschäftigten sich hauptsächlich mit Erzabbau. In der neuen, wirtschaftlich immer bedeutenderen Region wurden schrittweise immer mehr Klöster und Städte ausgebaut. Die erste Blütezeit der Erzabbau im Harz endete im 14. Jahrhundert. Eine zweite Blütezeit begann erst in der Neuzeit. Immer mehr Städte bekamen Sonderrechte und die Region wuchs immer an. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Harzfestung zu einem bedeutenden Stützpunkt der Alliierten. Bis 1990 war es dann eine Deutsch- Deutsche Grenze. Mit dem Fall der Mauer wurde aber auf diese Grenze aufgehoben.

Kurze Geschichte des Harzes

Freitag, 20. April 2007

Der Name Harz bezeichnet das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands, das sich über die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen erstreckt. Der höchste Berg des Harzes ist der Brocken, besonders durch Goethes Faust berühmt geworden. Im 2. Jahrhundert wanderten die meisten Harzbewohner aus und wurden durch neue Besiedler, die Warnen und Heruler ersetzt. Diese gründeten verschiedene Städte um die Harzlandschaft, die bekannteste derer sind Weddersleben, Harsleben und Wegeleben. In der Geschichte erschien der Harz zum ersten mal schriftlich in einer Urkunde des Kaisers Ludwig des Frommen 814. Fast 50 Jahre später wurde es im Fulda Jahrbuch wieder unter dem Namen Harudorum pagus erwähnt. Die Harz spielte im zweiten Weltkrieg eine bedeutende Rolle. Hier wurden während des Krieges Festungen gebaut. Die bekannte Harzfestung wurde 1945 der bedeutendste Stützpunkt im Kampf um Mitteldeutschland gegen die West-Alliierten. Blankenburg wurde zum Hauptquartier der deutschen Armee. Ein großer Widerstand wurde auch in den Harz-Städten, Ilfeld und Ellrich, geleistet. Später wurden die Gebirge zur Grenze zwischen die Bundesrepublik und die DDR. Die Harz-Deutsch-Deutsche Grenze bestand bis 1989 als sie von demonstrierenden Wanderern überquert wurde.