Archiv für die Kategorie ‘Reiseberichte’

Der Klosterwanderweg

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Harzurlaubern, die gerne einen Wanderurlaub machen möchten, bietet sich der Klosterwanderweg an. Der Klosterwanderweg führt vom Kloster Ilsenburg zum Kloster Wöltingerode. Der gesamte Klosterwanderweg, dieser ist übrigens auch ein Pilgerweg, ist mit einem romanischen Weihekreuz gekennzeichnet.
Vom Kloster Ilsenburg führt der Wanderweg die Urlauber durch das Ilsenburger Stadtzentrum, vorbei am Hotel „Zu den roten Forellen“ und dem Ziegelhüttenteich bis zum „grünen Band“ (der ehemaligen Grenze), immer dem R1 (Radweg) entlang. Nördlich verlässt der Wanderweg das „Grüne Band“ in Richtung Abbenrode. Es geht durch das kleine Mühlendorf mit seinen sechs erhaltenen Mühlen, welches eine über tausendjährige Geschichte hat. Der Kolsterwanderweg nimmt nun die Richtung Vienenburg und erreicht Wiedelah. Der Ort wird gestriffen, bevor der Weg unter der A395 hindurchführt. Kurz darauf wird das Ziel Wöltingerode erreicht.
Von den Söhnen des Grafen Ludolf wurde das Kloster Wöltingerode 1174 als Benediktienerstift errichtet.
Nonnen gibt es hier schon lange nicht mehr. Die Klosterbrennerei ist der Kern des Klostergutes. Weiterhin gibt es noch gastronomische Einrichtungen, Verkaufseinrichtungen sowie ein Hotel für Urlauber. Wanderurlauber werden also im Kloster Wöltingerode gut versorgt, können dort aber auch komfortabel nächtigen. Nach einer etwa 15 km langen Wanderung sollte ein guter Schlaf garantiert sein.

Der Harzer Hexenstieg

Mittwoch, 01. Juli 2009

Der Harzer Hexenstieg (oder Harzer-Hexen-Stieg) ist ein knapp 100 km langer Wanderweg, der von Osterode (Osten) durch den Harz über den Brocken nach Thale (Westen), welches ein Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld ist und von den Oberharzer Teichen umgeben ist, führt. Der Name des Wanderweges leitet sich davon ab, dass außer Hexentanzplatz in Thale und dem Brocken auch weitere mystische Stätten wie Braunlage, wo viele Toursiten ihren Harz Urlaub verbringen, und der Bruchberg passiert werden. 2007 hat der Harzer-Hexen-Stieg das Zertifikat “Qualitätsweg” von den Deutschen Wanderverband erhalten.

Auf dem Weg liegt dem Wanderer die ganze Schönheit des Harzes zu Füßen: bunt leuchtende Bergwiesen und steil aufragende Klippen, Mischwälder und Nadelwälder, leise plätschernde Bäche und majestätische Talsperren.

Hier befinden sich die Zeichnen mehr als tausendjährigen Bergbaugeschichte, wie zum Beispiel die schmalen Gräben des “Oberharzer Wasserregals” von 16.-18. Jahrhundert, das in seiner Ausdehnung und Erhaltung weltweit einzigartig ist. Hier wird immer noch Bergbau betrieben.

Eingebettet in die Nationalparke Harz und Hochharz, überragt der Brocken mit seinen zerklüfteten Felsengängen und jahrtausende alten Mooren. Entlang des Weges eröffnet sich dem Wanderer ein tiefer Einblick in die Geschichte der Kulturlandschaft des Harzes und dessen geologischen Besonderheiten.

Der Harz ist die Region der Mysterien und Mythen. Der Harzer-HexenStieg eignet sich für die Wanderung mit der ganzen Familie, die zur Walpurgisnacht sich hier von kichernden Hexen und tanzenden Teufeln verfolgt fühlt. Wetterfeste Kleidung und stabile Wanderschuhe sollten Sie allerdings schon im Gepäck haben.