Der Name Harz bezeichnet das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands, das sich über die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen erstreckt. Der höchste Berg des Harzes ist der Brocken, besonders durch Goethes Faust berühmt geworden. Im 2. Jahrhundert wanderten die meisten Harzbewohner aus und wurden durch neue Besiedler, die Warnen und Heruler ersetzt. Diese gründeten verschiedene Städte um die Harzlandschaft, die bekannteste derer sind Weddersleben, Harsleben und Wegeleben. In der Geschichte erschien der Harz zum ersten mal schriftlich in einer Urkunde des Kaisers Ludwig des Frommen 814. Fast 50 Jahre später wurde es im Fulda Jahrbuch wieder unter dem Namen Harudorum pagus erwähnt. Die Harz spielte im zweiten Weltkrieg eine bedeutende Rolle. Hier wurden während des Krieges Festungen gebaut. Die bekannte Harzfestung wurde 1945 der bedeutendste Stützpunkt im Kampf um Mitteldeutschland gegen die West-Alliierten. Blankenburg wurde zum Hauptquartier der deutschen Armee. Ein großer Widerstand wurde auch in den Harz-Städten, Ilfeld und Ellrich, geleistet. Später wurden die Gebirge zur Grenze zwischen die Bundesrepublik und die DDR. Die Harz-Deutsch-Deutsche Grenze bestand bis 1989 als sie von demonstrierenden Wanderern überquert wurde.